Auf Schrauben läßt sich langfristig kein beständiger Reichtum aufbauen. Dies mußte auch D.T. erleben.
Eines Tages waren alle Hauptmahlzeiten verbraucht, und so hatte er eine neue Geldquelle zu finden. Ein Passant riet ihm, es einmal mit Arbeit zu versuchen; zum Dank raubte D.T. ihn aus.
So plünderte er einige Zeit als Wegelagerer durch die Gegend, bis er schließlich mit einer Bürgerwer zusammentraf. (Nicht zu verwechseln mit einer Werbürgerin, also einer Menschin, die sich in eine Bürgerin verwandeln kann; sondern eine Bürgerin, die sich in eine Menschin verwandeln kann. Erst recht nicht zu verwechseln mit einer Bürgerwehr, also einer Horde bewaffneter Bürger, die der Polizei etwas Arbeit ersparen wollen.) Nebenbei: Wenn 1 Huhn an einem Tag 1,001 Eier legt, wieviel Eier legen 27,3 Hühner in 489,21 Jahren, wenn das erste dieser Jahre ein Schaltjahr ist (und alle vier Jahre ein weiteres Schaltjahr folgt)? Wenn man alle 4,5 Tage sämtliche dieser Eier auf ein Konto einzahlt und das Eierguthaben zu einem Zinssatz von 3,11% anlegt, wobei eine jährliche Steuer von 80% auf die Zinsen und weiteren 40% auf das restliche Guthaben zu beachten ist, wieviele Eier beträgt das Guthaben nach 666 weiteren Jahren? Wieviele Portionen Rühreier kann man daraus machen; und wieviele Goblinstämme kann man davon wie lange ernähren? Deponieren Sie die Antwort zusammen mit 500 Plasmadübeln in einem Bahnhofsschließfach und schicken Sie sie DEM Autor. Vielen Dank für Ihre Kooperation.
D.T. verstaute die Überreste in seinem Rucksack. (Ging Ihnen das etwas zu schnell? Selbst schuld.)
Und es begab sich am 3. Tage der Herrschaft des Königs Nußbaum des Fauligen, dass eine in Roben gekleidete Gestalt um eine Audienz ersuchte, die ihr sogleich gewährt wurde. Unheilverkündend schritt die Gestalt auf den Thron des Königs zu, und begann auf halbem Wege zu sprechen: "König, höre, du hast nur noch weniger als unendlich Jahre zu leben. Hast du schon daran gedacht, wovon deine noch ungeborenen Nachfahren nach deinem Tode leben sollen?"
In seiner unermeßlichen Weisheit antwortete unser gütiger und gerechter Herrscher der Gestalt: "Nun, von den Steuern die sie der unterdrückten Unterschicht abzwingen, schätz' ich mal."
"Und wenn die Unterschicht einen Unfall hat und nicht für den Unterhalt deiner Erben aufkommen kann?"
Auch auf diese unglaublich schwere Frage antwortete der hochintelligente König ohne zu zögern: "Nun, dann können sie immer noch von den Schätzen, die ich gestern aus der Schatzkammer meines Nachbarn nahm, bevor ich ihn erschlug, sein Weib schlachtete, seine Kinder schändete und sein Vieh in die Sklaverei verschleppte."
Die mystische Gestalt, die sich keineswegs von den Heldentaten des Monarchen beeindruckt zeigte, fragte daraufhin unverschämterweise: "Und wenn dein anderer Nachbar, sobald du, auf dem Totenbett darniederliegend, deine schützende Hand nicht mehr über unser Land halten kannst, deine Kinder schlachtet, dein Vieh schändet und deine Frau in die Sklaverei verschleppt?"
Sofort erfolgte die weise und geniale Antwort des Königs: "Dann ist mir das sowieso egal, denn dann bin ich schon lange tot."
Enttäuscht reiste der Versicherungsvertreter wieder ab. Durch eine Falltüre vor dem Thron. Ja so ist das bei uns im Mittelalter.
Auf einem Hügel im Himalayayayayayayaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa lebte ein Bergmönch. (Das war jetzt aber eine miese Kopie.) Er verbrachte die meiste Zeit mit Meditationen vor seiner 1ZKB-Höhle und zählte die Schneeflocken. Eines schönen Morgens, es war gerade erst 13 Uhr, wurde der Mönch unsanft aus dem Schlaf gerissen. Ein mikrowelliges Piepen hallte durch den Eingang in die Höhle hinein. Auf den Monitoren seiner Überwachungsanlage erkannte er den Typen-der-das-alles-nur-geträumt-hatte-bis-es-dann-doch-leider-wahr-wurde. (Mag sich auch der Name ändern, DTddangh bleibt DTddangh (auch wenn er Tddanghbeddlww wird)).
"Bergmönch, der auf einem Berg wohnt und meditierend die Schneeflocken betrachtet! Beantworte mir folgende Frage: Was ist der Sinn des Lebens?"
"Keine Ahnung - hat es was mit Hühnern zu tun?"
"Ich darf dir keine Tips geben, Mönch, du hast noch 19 Sekunden, um die Superfrage zu lösen! Denk an den Preis!"
Sekunden verstrichen.
"Der Sinn des Lebens ist ... ist ... EIN TROMMELHASE!"
Drdwrdldömm. (Geräusch, das bei unkorrekter Beantwortung der Preisfrage ertönt)
"Das war leider falsch! Sie haben verloren!"
"Schadeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee..."
Als Strafe für sein Versagen schleuderten die Götter der Berge() den Mönch in eine tiefe Spalte und verschlossen diese mit Sekundenkleber. Sie kennen keine Gnade...
Durch einen transdimensionalen Hyperraumvortex reiste DT in eine andere Dimension.
Als er die Waschmaschine verließ, erblickte er ein Schlachtfeld. Dort kämpften mit Strahlenkanonen bewaffnete Römer gegen lichtschwerttragende Inka-Ritter. Am Himmel kreuzten ägyptische Bomber- UFOs. Und Gott sah, dass es gar nicht mal SO schlecht war. Sensationslüstern ging DT hinter einem Plutoniumbaum in Deckung und lud seinen Pudding- Strahler, den ihm einst Aphrodite geschenkt hatte.
Ein vulkanischer Geierreiter bemerkte ihn und lenkte sein vulkanischen Reitgeier auf Angriffskurs. Lässig brachte DT den Strahler in Position, vektorisierte den Neutralisationsemotikator, polarisierte den Nukleonenfakultrator und ratralisionikierte den Vakuumreflektionsmodulator. "Fast wie Captain Schmock!", murmelte er.
Kurz bevor er abdrücken konnte packten ihn die Klauen des vulkanischen Reitgeiers. Das ist Pech. Selbst schuld.
Nichts geschieht ohne Sinn, außer es ist sinnlos.
Der vulkanische Geierreiter transporierte Tddanghbeddlww nach Atlantis, allerdings dem echten, nicht nach R'lyeh. Dort wurde Tddanghbeddlww in das obligatorische Verließ gesperrt.
Es gibt viele peinliche Ereignisse. Eines davon ist gewiß, in ein rosa Verließ gesperrt zu werden, vor allem, wenn man einen grünen Schlafanzug tragen muß. Am schlimmsten ist es natürlich, dabei fotographiert zu werden. Und genau dies geschah DT. Glücklicherweise hielten die Atlanter seine Mikrowelle für eine bewußte Lebensform, weshalb sie sie dazusperrten. (Auf einen Schlafanzug mußte sie leider verzichten.)
Die Tage vergingen. Einer nach dem anderen. Und anderer nach dem einen. Und so weiter. Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4, Tag 5, Tag 6, Tag 7, Tag 8, Tag 9, Tag 10, Tag 11, Tag 12, Tag 13, Tag 14, Tag 15, Tag 16, Tag 17, Tag 18, Tag 19, Tag 20, Tag 21, Tag 22, Tag 23, Tag 24, Tag 24, Tag 24, Tag 24, Tag 24, Tag 24, Tag 24.
Besonders der 24. Tag war lang. Am 3. Mittag eben diese Tages verschwand der Fo- Fo- Fotograph.
Spurlos.
Einfach so.
Die Französische Revolution hatte ihn in ihre Finger bekommen, und sie köpfte bekannterweise alle Adligen (auch Grafen). DT unterhielt sich, endlich unfotofiert, mit einem Passanten.
"unwichtiges Geschwätz"
"unwichtige Antwort"
"unwichtiges Geschwätz"
"unwichtige Antwort"
"unwichtiges Geschwätz"
"unwichtige Antwort"
"unwichtiges Geschwätz"
"unwichtige Antwort"
"unwichtiges Geschwätz"
"in unwichtigem Geschwätz versteckte Mitteilung"
DTddangh schlug den Passanten nieder und floh.
Auf den Straßen von Atlantis war viel los. Wirklich viel. Es war gerade Stri-Stro-Straßenfest, und überall sprangen viele lustige Gestalten umher, heihi, heiho, heihopp.
Wrdbrdlbraaaaaaaa!
Atlantis war sehr turmig und kupplig und aus Beton gebaut.
Soso.
Plötzlich war die Palastgarde hinter DT her.
Ohoh.
Er tastete nach seinem seelensaugenden Runenschwert, doch seine Mikrowelle versperrte die Sicht. Und aus dem Chaos erschien der Vernichter. Sie saßen zu sechst nebeneinander auf der Rückbank des Autos, doch siehatten genug Platz; SIE saß neben IHM (voll Abscheu), und das gefiel ihm (anderer ihm als DER ihm, nicht zu verwecheln mit dem dritten Ihm, DEN Autor, der mit dieser Beziehungskiste nichts zu tun hat.) überhaupt nicht. Das war jetzt aber irgendwie unpassend, oder?
Nur wenn der Fusionsreaktor ausfällt.
Zertretet die Elefanten unter Euren Möbeln!
An der Seite der Straße befand sich ein Optikerladen; auf einem Schild stand zu lesen: BRILLEN FÜR BLINDE.
Neben dem Eingang waren automatische Taschendiebstahlsautomaten angebracht, die jeden Käufer von seinen weltlichen Besitztümern befreiten. Doch DTddangh hatte für solche Späßchen keine Zeit; die Garde war ihm auf den Fersen. Im Vorbeirennen trat er einen Wagen voller Explosivtomaten um, die für ein kleines Feuerwerk sorgten. Und das wird von unseren Steuern repariert!
In einem Bistro am Rasenstrand verkaufte der Totengräber frische Leichenteile, wahlweise mit Ketchup oder Senf. Mit Hilfe seines treuen Spatens stoppte er DT.
"Hö, Junge! Willst'n Armburger?"
"Nö. Hamm'se auch frittierte Finger?"
"Aba klaro. Noch'ne Hirnsuppe dazu?"
"Immer. Mach'hinne, Mann, die Garde verfolgt mich."
"Yo, kriegste Flüchtlingsrabatt; un'ne Extraportion. Bin auch'n Ana'chist."
DTddangh verzehrte im Weiterrennen genüßlich seine Frittfinger und schlürfte die Hirnsuppe in einem Zug. Sogar mit Zwiebeln! Da soll einer noch was gegen Totengräber sagen. Glücklicherweise war die Palastgarde leicht zu distraktieren und machte gleichmal Mittag. Cool. Kurz darauf fiel ihnen dann ein, dass Leichen essen in Atlantis verboten war, und so verhafteten sie sich selbst.
Alle Gardisten wurden befördert, verurteilt und hingerichtet.
DT jedoch bemerkte nichts von diesem Schnellverfahren und floh weiter.
Gegen 4. Mittag (es war immernoch der 24. Tag seit seiner Gefangennahme) erreichte er einen Elefantenstreichelzoo, in den er natürlich einbrach. Vielleicht könnte er ja einige atlantische Elefantensteaks befreien, denn
1) schmeckten die Dinger gar nicht so schlecht und
2) brachten sie einiges auf den Schwarzmarkt ein.
(DER Autor distanziert sich entschieden von Elefantenesserei. Allerdings ist dies ein absolut tatsächlicher Tatsachenbericht, in dem nichts verschwiegen wird.)