Es war einmal ein Bauer, der hatte vier Söhne, die sich am liebsten gegenseitig ihre Mistgabel über die Schädel gezogen hätten.
Doch jenem Bauern mißfiel dieses Verhalten, er war der Auffasung, seine Nachkommen sollten lieber etwas vrenünftiges Tun und durchreisende Kaufmänner überfallen und deren Frauen und Töchter entführen, denn der Bauer war in etwa die Antithese des Traummannes aller Frauen, vereinfacht gesagt, selbst die Hennen im Stall lachten sich allein schon bei seinem Anblick halbtot. Auch wenn dies beim Schlachten der Tiere eine gewisse Erleichterung darstellte, so hielt er sein Unverheiratetsein nicht länger für tragbar. (Ein weiteres Rätsel tut sich auf: Wer ist die Mutter der vier Söhne? Probleme über Probleme)
Also rief er die vier Nachfahren zusammen und sprach zu ihnen:
"Seht ihr diesen Stock?"
"Ja, Vater."
"Schaut gut zu, ich werde ihn zerbrechen. <Hrgn, Gnn, Gnn, Hrg>. Äh, Sohn #1, könntest du das vielleicht für mich erledigen?"
"Natürlich, Papa."
"He, das ist unfair! Der Erbschleicher wird bevorzugt!"
"Genau, das ist nicht gerecht! Der will sich nur einschleimen und dann mehr erben als ihm zusteht!"
"Du müsstest dann schon jedem von uns einen Stock zum Zerbrechen geben, der Gerechtigkeit halber."
"Gut, dann zerbricht eben jeder von euch einen Stock. Nachdem dies geklärt wäre, können wir also einen Schluß ziehen: Ein Stock allein ist einigermaßen einfach zu zerbrechen. Jetzt binde ich diese sechzehn Stöcke in vier Viererpacks zusammen und gebe jedem von euch einen Packen. Zerbrecht sie nun, OHNE DIE STRICKE ZU LÖSEN, SOHN #3!!"
"Entschuldigung, Papa, aber das geht nicht."
"Siehst du. Und du, Sohn #1, kannst du die Stöcke zerbrechen?"
"Nein, sie sind einfach zu fest."
"Gut. Sohn #2?"
"Unmöglich, Vater."
"Wenn man sie ansägt ist das ganz leicht, Papa."
Zu 75% triumphierend blickte der Bauer seine Söhne an.
"Seht ihr, ein einzelner Stock ist einigermaßen einfach zu zerbreche, aber bei vier zusammengebundenen ist das in drei von vier Fällen nahezu unmöglich. Was lernt ihr daraus?"
"Dass man zusammengebundene Bäume nur mit Äxten und Sägen fällen soll?"
"Dass es einfacher ist, alleinreisende Händler ohne Wachen zu überfallen, als sich auch noch mit ihrer Eskorte schlagen zu müsen?"
"Dass Stöcke verdammt hart sein können?"
"Dass es einfacher ist, seinen Vater gleich unter die Erde zu bringen, anstatt zu warten, bis er einem den Hof überläßt; außerdem sollte man seine Brüder auch gleich noch beseitigen.", so sprach der vierte Sohn, packte seine Kettensäge aus und sägte sich wahnsinnig lachend durch die Erbfolge.
"Und der aktuelle Bezug zu unserer Situation?", so fragte DTddangh seine Kumpane.
"Es [..] gibt [..] keinen."
"Das Blut ist schon Rechtfertigung genug, diese Moral mit auf die Kassette zu packen.", ließ Sehr-wichtige-Nebenperson #1 verlauten.
(Hier eine bedeutungsschwere Pause einfügen...)
Alles hat ein Ende, nur ein Hamsterburger nicht (oder doch?)